Der Bettlerverlag

Weil dieser Verlag so prunkvoll gedacht ist, wie nur Bettler es erträumen,
und weil er so billig produziert, dass sogar Bettler seine Werke
bezahlen können, soll er Bettlerverlag heissen.

Nach der Bettleroper kommt jetzt der Bettlerverlag.
Mehr über das Projekt erfahren Sie HIER per MAIL

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Auf Französisch und etwas esoterisch

könnte man es auch so sagen:

La marchandise éduque les pauvres. Elle leur donne et leur interdit le goût de l’argent. Autrement dit, le goût de la richesse. L’argent est la richesse de tout exilée de tout, toute la richesse de tout totalement privée de tout. Les pauvres sont éduqués à la richesse comme totalité, mais interdit de la vivre, sinon par miettes.

Dans l’émeute, les pauvres rejettent les miettes et s’emparent des parts du gâteau ; les marchandises, où se mire l’argent, autrement dit la richesse, autrement dit le monde, la totalité.
Les pauvres commencent à être riches du monde quand ils ne se suffisent plus des miettes que les politiciens leur proposent.

Ils s’enrichissent encore plus quand ils réalisent que les marchandises ne sont que des coquilles vides, d’où l’argent s’est échappé.

Ils deviendront riches du monde, riches de tout, quand ils réaliseront l’imposture absolue de l’argent.
La pauvreté, éduquée par l’argent, ne vise pas un monde de miettes, ni un monde de parts de gâteau, toutes choses que les politiciens leur proposent, mais le monde dans sa richesse totale, dans la totalité de sa richesse.
La désaliénation ne suit pas d’autre chemin que celui de l’aliénation.

En bref.

Quelle: https://observatoiresituationniste.com/2023/07/09/leducation-centimentale/
oder : https://seenthis.net/messages/1009069

Deutsch

Die Ware erzieht die Armen. Sie gibt und verbietet ihnen zugleich den Geschmack des Geldes, mit anderen Worten: den Geschmack des Reichtums. Geld ist der Reichtum aller, die von allem ausgeschlossen sind, der gesamte Reichtum aller, denen alles genommen wurde. Die Armen werden für den vollständigen Reichtum erzogen, dürfen ihn aber nur in Krümeln erleben.

Im Aufstand verweigern die Armen die Krümel und reißen ganze Stücke des Kuchens an sich; die Waren, in denen sich das Geld spiegelt, mit anderen Worten den Reichtum, mit anderen Worten die Welt, die Gesamtheit.

Die Armen beginnen, reich an Welt zu sein, wenn sie sich nicht mehr mit den Krümeln zufrieden geben, die ihnen die Politiker anbieten.

Sie werden noch reicher, wenn sie erkennen, dass die Waren nur leere Hüllen sind, aus denen das Geld entflohen ist.

Sie werden reich an Welt, reich an allem, wenn sie die Schein-Heiligkeit des Geldes erkennen. Die mit Geld anerzogene Armut strebt weder eine Welt der Krümel noch eine Welt der Kuchenstücke an. Das ist nur, was die Politiker ihnen anbieten. Sie verlangen die Welt ganz mit ihrem gesamten, ihrem vollständigen Reichtum.
Die Un-Entfremdung geschieht nur auf dem Weg der Entfremdung.

Kurz gesagt.

L’Observatoire situationniste